Fahnenmasten unterscheiden sich in zwei voneinander unabhängigen Merkmalen: wie das Tuch oben geführt wird und wie das Seil bedient wird. Fast alle Typenbezeichnungen im Markt sind Kombinationen aus diesen beiden Achsen.
Achse 1 — Führung des Tuchs. Entweder hängt die Fahne frei am Seil und dreht sich mit dem Wind um den Mast, oder sie wird über einen Ausleger seitlich abgespannt und bleibt vom Mast weggehalten. Der Ausleger ist der wichtigste einzelne Unterschied zwischen zwei Masten.
Achse 2 — Bedienung des Seils. Das Seil kann aussen am Mast geführt und dort abgebunden werden, innen im Rohr laufen und über ein verschliessbares Türchen bedient werden, oder über eine Kurbel mit eingebauter Seilwinde bewegt werden.
Aus der Kombination ergeben sich die gängigen Typen:
| ohne Ausleger | mit Ausleger | |
|---|---|---|
| Seil aussen | Standardmast | Standard Ausleger Fahnenmast (A) |
| Seil innen, Türchen | Türchen Fahnenmast (T) | Türchen Ausleger Fahnenmast (TA) |
| Seil innen, Kurbel | Kurbel Fahnenmast (K) | — |
Die Zusätze *Deluxe* (TD, TAD) bezeichnen keine eigene Bauform, sondern eine höherwertige Ausstattung derselben Typen.
Nach Führung des Tuchs
Nach Bedienung
Nach Aufstellung
Zum Entscheiden
Die Bauform sagt nichts über die zulässige Masthöhe aus. Welche Höhe an einem Standort vertretbar ist und welche Fahne daran gehört, richtet sich nach Windlast und Statik — siehe Statik, Windlast und Sicherheit. Übliche Höhen für fest installierte Masten liegen zwischen 5 und 12 Metern.
Produktseiten der einzelnen Typen finden sich auf aluart.com.